Es fängt klein an. Eine Frage nach den Hausaufgaben. Eine Erinnerung an die Mappe. Ein „gleich“. Und irgendwann ist Schule das Thema, das jeden Nachmittag im Raum steht – beim Mittagessen, vor dem Sport, abends noch einmal. Nicht, weil jemand etwas falsch machen will, sondern weil alle das Beste wollen und niemand mehr weiß, wie man aus der Situation herauskommt.
Die Ursache sitzt selten nur beim Kind
Wenn Lernen zu Hause dauerhaft Konfliktthema ist, liegt das fast nie allein an fehlendem Fleiß. Es geht dann um das Drumherum: um Druck und Erwartungen, um Gewohnheiten, die sich über Monate eingeschliffen haben, und um Rollen, die alle Beteiligten irgendwann unfreiwillig übernommen haben – Antreiber, Kontrolleur, Verweigerer.
Genau deshalb bringt es meist wenig, nur beim Kind anzusetzen. Wer die Nachmittage verändern will, muss die ganze Situation anschauen.
Warum ich mit Eltern und Kind gemeinsam arbeite
Für Kinder und ihre Eltern arbeite ich nach dem Tandem-Konzept. Eltern sind dabei kein Hintergrund, der zwischendurch kurz informiert wird, sondern stehen gleichermaßen im Mittelpunkt. Alle, die zur Situation gehören, sind am Coaching beteiligt – aus meiner Sicht die Voraussetzung dafür, dass sich etwas nachhaltig verändert.
Praktisch heißt das: Wir arbeiten zu dritt, zu zweit oder allein, mit getrennten Sitzungen. Jede Person bekommt ihre eigene Aufmerksamkeit und ihren eigenen Raum. Was Ihr Kind mir erzählt, muss nicht vor Ihnen gesagt werden – und umgekehrt.
Es braucht Zeit, und das ist beabsichtigt
Ein Nachmittag Beratung verändert keine Dynamik, die über Jahre gewachsen ist. Mein Coaching umfasst daher zwölf Sitzungen über sechs bis neun Monate. Einzelne Termine biete ich grundsätzlich nicht an, weil das Coaching als längerer Prozess angelegt ist. Erst nach einem abgeschlossenen Coaching sind einzelne Sitzungen zu bestimmten Themen möglich.
Zwischen den Sitzungen bin ich per E-Mail und über WhatsApp erreichbar. Mein Tipp: Notieren Sie sich, was gerade passiert und was belastet, und bringen Sie es in die nächste Sitzung mit. Das sind oft die wertvollsten Themen.
Was sich verändern soll
Das Ziel ist nicht die nächste Note. Das Ziel ist, dass Schule und Lernen wieder mit etwas Positivem verbunden werden: dass Ihr Kind Begeisterung dafür entwickelt, etwas zu verstehen, dass vorhandene Stärken wieder sichtbar werden – und dass der Nachmittag zu Hause nicht mehr am Thema Schule hängt.
Der erste Schritt
Am Anfang steht ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch am Telefon. Darin erzählen Sie, wie es bei Ihnen gerade läuft, und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich Sie begleiten kann. Die Sitzungen finden danach in meiner Praxis in Troisdorf oder online statt.
Wenn Ihr Kind noch nicht in der Schule ist, können Sie ein Coaching übrigens auch nur für sich als Eltern buchen.



